jura-basic (Kündigung außerordentliche) - Grundwissen
   
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Kündigung (außerordentliche Kündigung)

Außerordentliche Kündigung

Eine außerordentliche Kündigung ist eine Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, d.h. mit Zugang der Willenserklärung beim Empfänger wird das Dauerschuldverhältnis sofort beendet (sog. fristlose Kündigung).

Das Dauerschuldverhältnis kann ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist nur gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (§ 314 Abs.1 BGB@). Der wichtige Grund kann in der schweren Störung oder Zerstörung des Vertrauensverhältnisses liegen z.B. Vertragspartner unterschlägt Ware.

Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer Pflicht aus dem Vertrag (z.B. Schlechtleistung, Nichtleistung), ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig (§ 314 Abs. 2 BGB@). Besteht der Kündigungsgrund in einer Vertragsverletzung, wird die Kündigung auch als Sonderkündigung bezeichnet.

Spezialvorschriften

Soweit Spezialvorschriften greifen sind diese anzuwenden z.B. Außerordentliche Kündigung für Dienstvertrag (§ 626 BGB@).


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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018