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Schadensersatz (Schmerzensgeld, Nichtvermögensschaden)

Der Nichtvermögensschaden wird auch als immaterieller Schaden bezeichnet. Er entsteht durch die Verletzung von nicht materiellen (geldwerten) Gütern.

Beispiel: Ein immaterieller Schaden kann bei Verletzung des Körpers oder der Gesundheit entstehen. Sie sind keine Vermögenswerte.

Wegen eines Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, kann Entschädigung in Geld nur in bestimmten Fällen gefordert werden.

Entsteht ein immaterieller Schaden durch Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Bestimmung, kann eine billige Entschädigung in Geld (sog. Schmerzensgeld) gefordert werden (§ 253 Abs. 2 BGB@).

Abweichend vom Wortlaut des § 253 BGB@ kann ein Schmerzensgeld auch bei Verletzung von Persönlichkeitsrechten geltend gemachten werden, allerdings nur dann, wenn es sich um eine schwere Persönlichkeitsverletzung handelt, z.B. wenn eine Person durch die Veröffentlichung ihres Bildes in ihrer durch Art 1 und 2 Grundgesetz geschützte Persönlichkeitssphäre verletzt wird (BGH 14. Februar 1958 - I ZR 151/56 unter II.2, Herrenreiter). Diese Entscheidung erging zu § 847, der durch § 253 BGB@ ersetzt wurde.

Vom Nichtvermögensschaden ist der Vermögensschaden zu unterscheiden (siehe Vermögensschaden).


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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018