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Begebungsvertrag

Begriff und Bedeutung

Der Begebungsvertrag ist ein Begriff aus dem Wertpapierrecht.

Für die Entstehung eines verbrieften Rechts (Forderung) ist zunächst die Errichtung einer Urkunde (z.B. Eintrittskarte, Gutschein, Aktienurkunde) notwendig.

Die Herstellung der Urkunde allein genügt aber nicht, um das verbriefte Forderungsrecht (z.B. Eintrittsrecht bei einer Eintrittskarte) rechtlich entstehen zu lassen.

Zur Begründung der Rechte aus der Urkunde (sog. Rechtsentstehung) ist ein Vertrag erforderlich. Dies ist der Begebungsvertrag.

Durch Begebungsvertrag wird auch das entstandene Recht auf den Erwerber übertragen.

Kurzübersicht

Der Vertrag unterteilt sich in zwei Bereiche.

  • Vereinbarung über Rechtsentstehung (schuldrechtlicher Teil)

  • Vereinbarung über Rechtsübertragung (sachrechtlicher teil)

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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017