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Factoring

Begriff und Bedeutung

Beim Factoring überträgt der Unternehmer seine Geldforderungen gegen seine Kunden auf den Factor (sog. Abtretung). Im Gegenzug erhält der Unternehmer sofort Geld. Der Factor zahlt an den Unternehmer den Gegenwert der abgetretenen Geldforderung unter Abzug einer Provision.

Bevor der Factor einer Übertragung zustimmt, prüft er die Werthaltigkeit der Forderung gegen den Kunden (Bonität des Kunden), um die Wahrscheinlichkeit eines Forderungsausfalls zu berechnen.

Da der Unternehmer das Geld vom Factor sofort erhält, muss er nicht bis zur Fälligkeit der Geldforderung warten. Auch benötigt der Unternehmer kein Forderungsmanagement und Mahnwesen, weil der Factor die Debitorenkonten führt und die Forderungen bei Fälligkeit einzieht.

Der Factor zieht die fällige Geldforderungen im eigenen Namen ein und behält den Erlös.

Beim Factoring ist zu unterscheiden zwischen

  • echtes Factoring (Forderungskauf),

  • unechtes Factoring (Darlehensvertrag).

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Hinweise

Dokument-Nr. 000374, Fachgebiet: Schuldrecht

Autor, siehe Impressum

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