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Urheberrecht (Freie Benutzung)

Musikwerk sampeln

Beim Sound-Sampling werden Tonfolgen aus Werken übernommen und mit anderen kopierten oder selbst eingespielten Tonfolgen zu einer neuen Musik vereint. Regelmäßig entsteht ein neues Werk.

Die Vervielfältigung von Tonfolgen aus fremden Werken ist nach § 24 UrhG@ grundsätzlich zulässig.

Nach dem BGH soll § 24 Abs. 1 UrhG@ nicht zur Anwendung kommen, wenn es möglich ist, die auf dem Tonträger aufgezeichnete Tonfolge selbst einzuspielen. In diesem Fall müsse nicht kopiert und die Rechte des Tonträgerherstellers verletzt werden vgl. BGH, 13.12.2012 - I ZR 182/11; Kraftwerk: Metall auf Metall II). Nach § 85 UrhG@ wird der Tonträgerherstellers für seine unternehmerische Leistung (Tonträgerherstellung) geschützt (siehe Leistungsschutzrechte).

Nach § 24 Abs. 2 UrhG@ ist ein Sampeln unzulässig, wenn gegen den Melodienschutz verstoßen wird.


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Seite aktualisiert: 20.12.2013, Copyright 2018