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Urheberrecht (Schulunterricht, Schulprivileg)

1. Einleitung

Der Urheber ist Schöpfer seines Werkes (§ 7 UrhG@). Das Werk ist das Ergebnis der persönlichen geistigen Schöpfungskraft des Urhebers.

Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes (§ 11 UrhG@). Ihm steht das Recht der Verwertung seines Werkes zu. Er kann bestimmen ob sein Werk kopiert und verbreiten werden soll ( s.u. 2. Urheberrechte ).

Die Rechte des Urhebers werden durch gesetzliche Regelungen eingeschränkt (siehe Schranken).

Im Urheberrecht gilt das Schulprivileg.

Unter bestimmten Voraussetzungen

  • dürfen Kopien von Werken ohne Zustimmung des Urhebers erstellt (s.u. Kopierfreiheit)

  • dürfen Unterrichtsmappen, bestehend aus Werkkopien, zusammengestellt ( s.u. 5. Sammlungen )

  • dürfen Kopien von Werken im Schulnetz den Schülern zugänglich gemacht ( s.u. 7. Zugänglichmachung )

werden.

Das Schulprivileg gibt Schulen ein Kopierrecht, aber kein Verbreitungsrecht ( s.u. 6. Verbreitung ).

Unabhängig des Schulzwecks ist zulässig, die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats ( s.u. 8. Zitat ).

Klassenfotos dürfen nur mit Einwilligung der Betroffenen erfolgen ( s.u. 10. Klassenfoto ).

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Hinweise

Seite aktualisiert: 15.08.2014, Copyright 2017